#11 5 Must-Dos in Sachen Business Finance

Hi meine Liebe, ich freue mich riesig, mit der heutigen Podcast-Folge zum ersten Mal auch Tipps mit allen Business-Ladies da draußen teilen zu können! 🙂

Also, falls du Selbstständige, Freelancerin oder Unternehmerin bist: Höre in die heutige Folge rein und melde dich bei Fragen super gerne bei mir. 🙂

Uuuund natürlich bist du auch als angehende Business-Lady herzlich dazu eingeladen! ❤

Jetzt aber zu meinen 5 Tipps, die du entweder von Anfang an in deinem Herzensprojekt umsetzen oder so schnell wie möglich darin integrieren solltest.

Viel Spaß damit! 😊

1. Trenne deine privaten Finanzen von den Business-Finanzen

Dieser Punkt ist super super wichtig, um dir vor allem ganz viel Kuddelmuddel zu ersparen, das dich einfach nur unglaublich viel Zeit kosten wird, falls du diesen Tipp nicht umsetzt.

Und wie? Mit einem Geschäftskonto!

Eröffne ein Geschäftskonto – das geht mittlerweile super schnell und einfach – und wickle alle(!) geschäftlichen Aktivitäten nur über dieses Konto ab. Und genauso wickelst du alle privaten Abläufe nur über dein privates Konto ab. 😉

Vor allem bei der Steuererklärung für die Einkommenssteuer wird dir das extrem viel Ärger und Arbeit ersparen. Aber auch nur so kannst du während des Jahres einen Überblick darüber behalten, was denn eigentlich jeden Monat reinkommt und jeden Monat auch wieder rausgeht. Sowohl geschäftlich als auch privat.

Das ganze zählt natürlich auch für Einsteiger-Business-Frauen. Genauso wie eigentlich alle weiteren Punkte auch. 😁

2. Bilde Rücklagen für die Steuer(n)

Behalte bitte immer im Hinterkopf, dass du auf deine Umsätze (wenn keine Kleinunternehmerin) Umsatzsteuer und auf deine zu versteuernden Gewinne Einkommenssteuer abführen musst.

Das bedeutet, dass du leider nicht alles von deinen Umsätzen, die du während des Jahres erzielst und die auf deinem Geschäftskonto ( Punkt 1 😉 ) landen, auch so für dein Privatleben und das Business wiederverwenden kannst.

Bilde dafür unbedingt Rücklagen!

Unter diesem Link kannst du im Vorfeld schon einmal grob die zu erwartende Einkommenssteuer berechnen, die du meist im Folgejahr abführen musst.

Das ist wirklich total wichtig. Vielen fällt das dann auf die Füße, wenn der Steuerbescheid vom Finanzamt mit der Steuernachzahlung ins Haus flattert und sie auf einen Schlag meist mehrere tausend Euro auftreiben müssen.

In der Podcast-Folge gibt es eine kleine Anleitung, wie du dieses Problem ganz elegant umgehen kannst. 😉

3. Kalkuliere DEINE Preise

Vor allem am Anfang der Selbstständigkeit schauen sich viele nur einmal links und einmal rechts um und übernehmen dann so uuuungefähr das, was andere in diesem Bereich so verlangen.

Ich kann dir aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit versichern, dass dieser Preis nicht zu DIR, DEINEM Business und DEINEM Leben passen wird.

Deswegen mein Tipp: Kalkuliere den Stundensatz, den DU und DEIN Business wirklich brauchst, selbst!

Steuern (Punkt 2 😉 ), Betriebsausgaben, Rücklagen, dein Unternehmerinnengehalt, Gewinn, Sozialabgaben… Das sind hierfür nur ein paar der Punkte, die du beachten solltest.

Wenn du dich hierbei nur an deinem Umfeld orientierst, wird all das ziemlich sicher nicht zu deinen Vorstellungen von deinem Business und deinem Leben passen. 😉

In der Podcast-Folge gebe ich dir erste Anhaltspunkte für die Berechnung deiner Preise und Stundensätze.

Und wenn du hierzu nochmal richtig in die Tiefe und für dich auf Nummer sicher gehen willst, dann wende dich super gerne auch an mich direkt.

Die Preiskalkulation ist großer Bestandteil in meinen 1:1-Coachings. 🙂

4. Investiere in dich und in deine persönliche Weiterbildung

Wenn du mit deiner Selbstständigkeit oder deinem Unternehmen wachsen willst, ist das einfach das A und O. Punkt.

Reserviere Geld für dich (Stichwort: Preiskalkulation 😉 ), für deinen Wissensaufbau, deine Persönlichkeitsentwicklung, deine Business- und Führungsqualitäten und bilde dich damit regelmäßig weiter.

5. Vermeide das Cashflow-Klumpenrisiko

Setze nicht nur auf wenige oder sogar nur eine Einkommensquelle.

Wenn diese – aus welchen Gründen auch immer – wegbrechen, bricht gleichzeitig ein großer Teil deines Cashflows weg und du hast nicht genügend Geld für dich und dein Leben. (Inoffizieller Tipp 6: Bilde auch einen Puffer für eventuelle Krisenzeiten. Stichstichwort: Preiskalkulation – Du merkst, es reißt einfach nicht ab 😁 )

Streue also deine Umsätze und Gewinne auf viele Kunden aus bestenfalls vielen verschiedenen Branchen und minimiere so dein unternehmerisches Risiko.

Wichtig! Checke all diese Punkte in regelmäßigen Abständen und passe diese ggf. nochmal an, wenn du dich und dein Business weiterentwickelt hast. 🙂

Wenn du hierzu noch weiter in die Tiefe gehen willst, dann höre wie immer gerne auch in die Podcast-Folge hinein und stelle mir sehr sehr gerne auch deine Fragen dazu an podcast@fraeuleinfinance.com. Ich freue mich riesig von dir zu hören.

#20 So wirst du zum Head of Finance in deinem Business, auch wenn du Zahlen nicht magst

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