Finanzen und Minimalismus – wie passt das überhaupt zusammen?

Wenn das Schlagwort Minimalismus auftaucht, haben viele sofort den Gedanken von „Das sind doch die, die nur mit 50 Dingen leben“ im Kopf. Ich möchte heute mal das Thema Minimalismus von einer anderen Seite betrachten: Nämlich so, wie es eigentlich gedacht ist.

Minimalismus bedeutet nicht, sich bis ins Unermessliche zu reduzieren. Sondern es bedeutet, sich nur noch mit den Dingen zu umgeben, die dich wirklich glücklich machen. Die eben einen Mehrwert in deinem Leben stiften. Marie Kondo schreibt in ihrem Aufräum-Ratgeber, man soll jedes Teil in die Hand nehmen und sich fragen: „Does this spark joy?“ – also ob du mit diesem Gegenstand Glück verspürst? Diese Frage finde ich so wunderschön und wir sollten sie uns bei jeder Sache stellen, die wir in unser Leben holen möchten. Allerdings möchte ich hier noch einen kleinen Zusatz vorbringen: Es sollte uns nachhaltig glücklich machen. Also nicht nur heute, morgen oder für die nächsten paar Tage. Wir sollten es in ein paar Monaten und bestenfalls Jahren immer noch mögen. Klar funktioniert das nicht immer, aber wenn wir bewusst damit umgehen, wird es immer besser klappen – das verspreche ich dir!

Und da wären wir auch schon bei der Verbindung zum Thema Finanzen. Wenn du nur noch Dinge in dein Leben ziehst, die langfristiges Glück entfachen, dann wirst du viele Gegenstände links liegenlassen und somit deine Finanzen erheblich aufbessern. Du wirst nicht mehr jedem Trend hinterher rennen, sondern dich bewusst fragen: „Wer bin ich und was passt zu mir?“, „Welche Materialien mag ich, worin fühle ich mich wohl?“ und „Womit umgebe ich mich gerne?“. Das wird sich defintiv auf deinen Geldbeutel auswirken.

Wie läuft das bei dir? Ist Minimalismus komplettes Neuland für dich oder stellst du dir bereits gewisse Fragen vor einem Kauf?